FDP im Zollernalbkreis befürwortet Stuttgart 21

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Pressemitteilungen | 27. September 2010

Die Verwirklichung von Stuttgart 21 ist für die Zukunft des Zollernalbkreises von großer Bedeutung – zu dieser klaren Aussage kommen nach intensiver Diskussion übereinstimmend der FDP-Kreisvorstand, die sechsköpfige FDP-Kreistagsfraktion und FDP-Landtagskandidat Dirk Egger. Gerade für den Zollernalbkreis biete sich eine große Chance. Leider sei die Diskussion emotional aufgeladen, verdecke die Vorteile.

„In nur 60 Minuten mit der Bahn von Balingen direkt zum Flughafen und zur Messe, ohne Staugefahr und Parkplatzsorgen – da ist der PKW keine echte Alternative mehr“, hoben FDP-Kreisvorsitzender Siegfried Rall und FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Dietmar Foth hervor. Auch nach Reutlingen und Stuttgart werde die Zugverbindung durch Stuttgart 21 deutlich besser, dies sei für die im Kreis wohnenden Auszu- bildenden, Studenten und Berufstätigen, die nach Reutlingen oder Stuttgart müssen, wichtig. Nur so könne gerade angesichts der demographischen Entwicklung vor allem für junge Leute sich eine Perspektive hier im Kreis bieten, bestand Einigkeit. „Hinzukommen muss die Elektrifizierung der Zollernbahn, aber dies haben der Kreistag und der Landrat erkannt, daran wird gearbeitet“, erklärten die FDP-Kreisräte Hans Goessler und Dr. Mario Holderied zuversichtlich. Ein Irrglaube sei, dass bei einem Stopp von Stuttgart 21 frei werdende Gelder auf die Zollernbahn, in die Region oder Bildung fließen. Im Gegenteil: Aus Stuttgart 21 folge die Notwendigkeit der Finanzierung der Elektrifizierung der Zollernbahn. Wichtig sei, die Kosten im Griff zu halten. Betont haben die Diskussionsteilnehmer, dass das Hauptgebäude des Stuttgart Bahnhofs und der Bahnhofsturm, die eines der Wahrzeichen von Stuttgart seien, unverändert erhalten bleiben. Auch die Bedenken wegen der zu fällenden Bäume greife letztlich nicht. Es würden viel mehr neue Bäume gepflanzt als gefällt und die Fläche des Schlossgartens werde deutlich vergrößert. Schließlich, so wurde festge- stellt, sei das Projekt viele Male diskutiert, demokratisch entschieden und juristisch geklärt worden. Wirklich neue Fakten seien, entgegen mancher Behauptung, nicht auf dem Tisch. Dies sei zu respektieren. „Einen friedlichen und respektvollen Umgang“ von Befürwortern und Gegnern wünscht sich FDP-Landtagskandidat Dirk Egger.