„Nur Narrenhände beschmieren Bank, Tisch und Wände“

Nur Narrenhände beschmieren Bank, Tisch und Wände Und neuerdings auch Wahlplakate. Das ist genauso unsäglich, wie die Rufe Lügenpack – mit welchen militante Kreise am Ende der Weimarer Republik gewählte Demokraten verunglimpften. Bei ihrem Wahlkampfauftritt in der Stuttgarter Liederhalle wurde selbst die Kanzlerin von einem aufgeheizten Mob niedergebrüllt (Originalkommentar: FAZ). 

Ob an der Weinsteige in Stuttgart, dem Französischen Viertel in Tübingen oder an der Villa Eugenia in Hechingen, überall werden die Plakate der christlichen und liberalen Kandidaten mit linken Losungen beschmiert, zerstört, abgehängt oder auch ganze Plakatwände umgeworfen. Dabei wird nun deutlich, was es im Sprachgebrauch dieser Radikalen bedeutet, die angebliche  „Arroganz der Macht“ beenden zu wollen.  Denn, wenn man sich das genau anschaut, dann bekleben diese Gegner der Freiheit, auf den Plakaten den Mund der Kandidaten von CDU und FDP. Hier wird die Attitüde dieser Leute sichtbar, welche angeblich für mehr direkte Demokratie und mehr Bürger-beteiligung auf die Straße gehen. Sie wollen einfach alle mundtot machen die nicht ihrer Meinung sind. Es geht ihnen dabei nicht wirklich um einen Bahnhof oder wahlweise um Olympische Spiele in München und Garmisch, der Treppe zum Hohen Nagold, dem Ringschluss der Stadtautobahn in Berlin oder der wirtschaftlich sinnvollen Elbvertiefung in Hamburg.

Mit politischen Gegnern wollen diese extremen Zirkel sich auch nicht wirklich über Sachthemen streiten, sondern sie lediglich diffamieren.  Deswegen benötigt die Gesellschaft auch eine kompromisslose Verteidigerin der Freiheit – die FDP. Denn es geht um eben nicht weniger, als die Wahrung des höchsten Gutes der Gesellschaft – der Bürgerrechte.

Bitte sorgen Sie alle mit Ihrer Stimme dafür, dass das Land Baden-Württemberg nicht ab dem 28. März in die Hände der Kretschmänner, Wölfles, Palmern und ihren militanten Kumpanen von der APO-Bewegung der sogenannten „Parkschützer“ fällt.

Unseren Kandidaten wünsche ich viel Erfolg bei ihrem couragierten Wahlkampf.

Die Demokratie braucht weiterhin solch engagierte Bürger in den Parlamenten.

Mit Grüßen aus Hechingen,

Dirk Mrotzeck