Zur Ankündigung der Deutschen Umwelthilfe, auch nach dem Diesel-Gipfel an den in 16 Städten angestrengten Klagen zur Erwirkung von Fahrverboten festzuhalten, erklärt die Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg, Judith SKUDELNY:

0 Kommentare

Pressemitteilungen | 7. August 2017

„Die sozialen Auswirkungen von Fahrverboten auf die Menschen gerade mit geringem Einkommen werden von den Umweltverbänden komplett ausgeblendet. Verbände wie BUND und DUH verfolgen zwar mit dem Gesundheitsschutz berechtigte Ziele. Doch würde ich mir manchmal wünschen, dass bei entsprechenden Forderungen auch andere wichtige Faktoren wie Mobilität, Schutz von Eigentum, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Prosperität ihre Berücksichtigung finden. Darüber hinaus muss man durchaus fragen, ob man bei der Verbannung des Diesels dem Klimaschutz keinen Bärendienst erweist. Immer gegen alles zu sein, das schadet nicht nur den Betroffenen, sondern auch der Glaubwürdigkeit der Umweltverbände selbst. Hier würde ich mir eine konstruktivere Arbeitsweise wünschen. Als FDP haben wir ein umfassendes 10-Punkte-Programm vorgelegt – wie berechtigte Interessen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes mit den Erfordernissen von Mobilität und Wohlstand für die Zukunft gedacht werden könnten.“

Zum Beschluss des Bundesvorstands geht es hier: Zukunftsstrategie Auto